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Am einem nicht allzu heissen Wochenende fand das jährliche Benefizfest statt. Hier wird Geld eingespielt, was KinderKrebsstationen in den Krankenhäusern zu Gute kommt.

Karl Hartmann war als Schirmherr tätig, obwohl es gar nicht regnete. Dafür war aber der neu gewählte Fast-Landrat Pit Schellhass anwesend und auch der Kandidat zur Bundestagswahl Detlev Blitz liess sich sehen und sprach mit den Reinheimern.

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Der noch unbekannte Detlev Blitz aus Michelstadt soll unseren Wahlkreis im Bundestag für die SPD in Berlin vertreten. Doch wer ist dieser Mensch? Was treibt ihn an Politik zu betreiben, was sind seine Ziele, was sind seine Ansichten zu alltäglichen Dingen?

Er besuchte diese Woche gleich zweimal das schöne Ueberau, um einmal die Menschen im Wahlkreis kennenzulernen und zum anderen, damit diese auch ihn, den Mensch Detelv Blitz kennen lernen.

Einmal war er am Tag der offenen Höfe zugegen, eine wirklich gut gelungene Aktion einiger Ueberauer, die zeigte dass Dorfcharakter nichts mit ‘verstaubt altmodisch oder hinterwäldlerisch’ zu tun hat. Im Gegenteil, man konnte sehen wie kreative Menschen mit den teilweise alten aber auch modernen Bausubstanzen umgehen können und sich ein Refugium nach ihrem Geschmack herrichten.

Es war erstaunlich wieviel Unterschiedliches und Sehenswertes in unserem doch kleinen Ort zu entdecken war und mit wieviel Liebe dieses alles geschaffen und gepflegt wird. Man kann sagen hier haben sich Ueberauer ihre Heimat selbst verschönert.

In diesem Ueberau kam Detlev Blitz schnell ins Gespräch mit den Einheimischen und Gästen, begleitet von Jörg Rupp, Thomas Knöll und dem langjährigen Ortsvorsteher Ernst Bohländer.

Treffpunkt an der alten Mühle vor Ueberau

Mehr Bilder gibts auf der SPD Reinheim Seite

Ereignisreiche Wochen stehen hinter uns: Europawahl, Tag der offenen Höfe in Ueberau, Benefizfest für krebskranke Kinder beim FC Ueberau. Unterbrochen wurde dieses (Fest)-Programm noch durch ein Freilufttheaterbesuch im Reinheimer Hofgut. Das Theater Chawwerusch aus der Pfalz erfreut immer wieder durch den unverwechselbaren Dialekt. Diesmal stand ein Stück zur Wiedervereinigung auf dem Programm. Es wurde mit Deutschland Fahnen West und Ost gewunken, und die offenen Probleme zum Zeitpunkt kurz nach der Grenzöfnung aus humoristische Weise aufgezeigt.

Und nicht zuletzt war da noch die Amtseinführung des alten Bürgermeisters in seine fünfte Dienstzeit. Ein festlich geschmückter Heinrich-Klein-Saal war voll besetzt. Viele Reinheimer und auch Vertreter aus dem Landkreis sowie Bundestagsabgeordnete Erika Ober und der neue Heinerfestpräsident Klein waren gekommen, um dem Festakt beizuwohnen.

Bilder und Reden finden Sie auf der homepage von Karl Hartmann die da heisst… na das wissen Sie ja selber.

Kaum sind die letzten Stimmzettel der Bürgermeisterwahl ausgezählt ruft schon die Europawahl. Ende April konnten wir immerhin etwas mehr als 50 Prozent der Reinheimer Bürger zur Urne locken, da droht bei der Europawahl ein neuer Minus Rekord in Punkto Wahlbeteiligung.

Reden wir aber lieber von Erfreulichem, nämlich der Wahlparty am Abend der Bürgermeister/Landratswahl: der parteilose Kandidat Wend war sichtlich über seine erreichten 20 Prozent enttäuscht, hatte er sich doch offensichtlich das Ergebnis der Landdtagswahl vom Januar 09 als Messlatte herangezogen.

Wir sehen aus den recht unterschiedlichen Ergebnissen dieses Jahres, dass der heutige Wähler weniger auf Parteiprogramme oder Wahlaussgen vertraut, sondern auf Vertrauen und Glaubwürdigkeit der jeweiligen Kandidaten. Hier hatte sich die Chefin der hessische Sozialdemokraten selbst ins Bein geschossen und prompt die Abstrafung durch den Wähler eingefahren.

Karl Hartmann dagegen konnte eine kontinuierliche Politik zum Wohle der Stadt mit sichtbaren Erfolgen vorzeigen. Als Krönung konnte dann noch der erste Spatenstich zur Umgehung vollzogen werden, ein Bauwerk auf das Reinheim schon (fast) seit Erfindung des Automobils wartet.

Selbst die Kommunistin Renate Grieger aus dem roten Ueberau konnte nicht an die Erfolge ihrer Partei 2006 bei den Kommunalwahlen anknüpfen: Sie erreichte diesmal mit fast 20 Prozent nur die Hälfte des DKP Resultates von damals mit fast 40 Prozent: Ich werte das unter anderem auch als Ernüchterung der Ueberauer Wählerschaft mit den Taten des derzeitigen Ortsvorstehers der DKP, der nicht gerade durch seine Tatkraft auffällt. Jeder zweite DKP Wähler von damals hat diesmal Karl Hartmann die Stimme gegeben!

schön wärs, das Wetter lädt fast dazu ein, aber etwas anderes steht an: Die Urne ruft und alle alle kommen.

Der Reinheimer Bürger ist aufgerufen den Bürgermeister und den Landrat in Direktwahl zu bestimmen. Früher war das einfacher, die jeweiligen Parlamente wählten ihre Verwaltungschefs. Heute muss, nein darf sich der Bürger der Qual der Wahl hingeben.

Die Parteien und auch die Steuerzahler kostet dieser Spass ein kleine Stange Geld, aber Demokratie hat eben ihren Preis. Und eine Diktatur wollen wir schon gar nicht! Auch wenn wir in Ueberau eine Karl-Marx-Straße haben.

Wir freuen uns dafür auf die Wahlparty, die abends im Hofgut stattfindet. Kabarettist Peter Jörg Hofmann, bekannt vom „Kabbaratz“ moderiert wie üblich gekonnt durch den Abend und interviewt Kandidaten und vielleicht auch Gäste.

Die Wahlergebnisse werden per Beamer dem geneigten Publikum zur Kenntnis gebracht.

Bauarbeiten bringen Unruhe in den täglichen Trott des Alltages.
Diese Woche hat sich das Strassenbauamt erlaubt eine Hauptverkehrsachse, die B 3 bei Darmstadt Eberstadt auf ein paar hundert Meter vollständig zu sperren.

Großzügerweise hat man eine weiträumige Umleitung ausgeschildert, doch was macht der moderne Autofahrer?

Er vertraut mitnichten auf den Schilderwald, er fährt schnurstracks der freundlichen Stimme aus seinem kleinen Fernseher hinterher, die er mit dem Kosename Navi anredet.

Und dieses Navi führt alle, ob PKW, Sprinter oder Radlader durch die Enge des Eberstädter Ortskerns. Dort versammeln sich dann Menschen aus unterschiedlichsten Gegenden Deutschlands wie man an vielen auswärtigen Nummerschildern erkennen kann zu einem mehr oder weniger fröhlichen Stelldichein im wahrsten Sinne des Wortes.

Früher hat man sich in der Ferne auf die Schilder verlassen, heute ist man mit dem Navi verlassen.

Die Bürgermeisterwahl in Reinheim lockt viele Menschen ins Hofgut um einmal alle drei Kandidaten sprechen zu hören und diesen auch Fragen stellen zu können.

Es waren etliche Bürger zu sehen, die an sonstigen politischen Veranstaltungen nicht zugegen sind, mithin hat also die Wahl die Wirkung, dass sich Menschen sehr wohl eine Meinung bilden wollen, wer die nächsten Jahre in der Stadt Verwaltungschef sein soll.

Der parteilose Kandidat Wend meinte unter anderem dass Reinheim ein gewisses Flair fehle, was zum Beispiel in Groß-Umstadt vorhanden sei. Das konnten die Zuhörer noch nachvollziehen, denkt man an die schmucke Altstadt, den Marktplatz mit seinen urigen Gaststätten und Geschäften. Ein paar Sätze später wurde aber deutlich, was Wend damit meinte: es fehle ein Hamburger Restaurant in Reinheim, war sein Ansinnen. Ein Raunen ging durch das dem jugendlichen Alter entwachsenen Auditorium. Auf Nachfrage eines Zuhörers, die übrigens nur schriftlich zugelassen waren, meinte Wend, dass sich sonntags die Kids gerne vor einem Hamburger Restaurant treffen würden, dieses sozusagen ein Jugendtreff werden könne.

Wenn sich der Kandidat Wend das zukünfitge Flair unserer Stadt so vorstellt oder diesen Hamburger-Schuppen als seine Jugendarbeit ausgeben will, dann „Gute Nacht Reinheim“.

Nach einem regnerischem Samstagvormittag blieb Petrus den Ueberauern wohlgesonnen und verschonte die Wanderer vor weiteren Unbill:

Die illustre Wanderschar wurde von Wolfgang Bertrams gekonnt über  Wissenswertes und Überliefertes zu Ueberauern Geschichten und Anekdoten geführt. In einem Hof in der Wilhelm-Leuschner-Straße konntenwir dieses Hofportal bewundern, welches normalerweise der Bevölkerung verborgen ist.

Rundgang durch Ueberau

Rundgang durch Ueberau

 

 

Hier sehen wir eine sehr schöne Hoftüre eines Anwesens ebenfalls in der Wilhelm-Leuschner-Straße

Haustüre in Ueberau, im Vordergrund Wolfgang Bertrams

Haustüre in Ueberau, im Vordergrund Wolfgang Bertrams

 Hier finden Sie mehr Bilder vom Rundgang

Der Lenz ist gekommen: während die Menschen nach der Sonne lechzen war am Wochenende erstmal der Reinheimer Lenz angesagt, ein verkaufsoffener Sonntag der Geschäftswelt unseres Städtchens.

Besonders beliebt war das Gelände des Landmaschinenbetriebes Feick, wo man die riesigen Traktoren aus der Nähe betrachten konnte. Manch ein Knirps probierte hier gleich sein neuen Handy aus um ein paar Schnappschüsse zu produzieren.

Kalt und windig war es dagegen auf dem Rundgang durch Ueberau, der am Samstag stattfand. Kurz vor dem Beginn hatte sich Petrus nochmal kräftig ausgeheult, aber bei der Begrüßungsrede durch unseren Bürgermeister lugte sogar kurz die Sonne hevor. Erwartungsgemäß blieb aber dann während er sehr gut vorbereiteten und durchgeführten Tour der Himmel trocken.

Bilder und einen Bericht können Sie auf der Seite

www.karl-hartmann.de sehen.

Nehmen wir an es wäre bald Wahl für irgendein öffentliches Amt,  es gäbe mehrere Bewerber, und diese würden sich unter anderem auch im Internet präsentieren.

Weiterhin nehmen wir an diese Bewerber veröffentlichen dort einen Terminkalender, worin wir lesen können wann und wo sie dem Wahlvolk zur Verfügung stehen um ihre Ideen zu erläutern.

Was ist dann davon zu halten, wenn wir für den Tag X lesen:  

Wir gehen nicht durch das Wohngebiet „xxxx“.

Geauso gut könnte dort stehen: Ich bin kein Osterhase. Das hätte denselben Informationswert.

Wie will jemand, der so „geschickt“ argumentiert, später ein Amt mit Verantwortung ausfüllen?

Fairerweise muss man sagen, dass dort vor ein paar Tagen noch die Ankündigung stand, dass man eben durch dieses Wohngebiet laufen wolle. Der Kandidat meinte wohl den Termin absagen zu müssen. Aber wenn er das so kommuniziert…

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